„Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Arbeits- und Berufswelt rasant. Die berufsbildenden Schulen sind wichtige Partner im dualen System, um den Fachkräftenachwuchs für die digitale Zukunft auszubilden. Um die niedersächsischen berufsbildenden Schulen in ihrer Rolle als Innovations- und Zukunftszentren auch im Bereich der Digitalisierung zu stärken, haben das Niedersächsische Kultusministerium und das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am 02.11.2016 den Startschuss für das Projekt „BBS fit für 4.0″ gegeben.“

Goslar ist neben Emden, Osnabrück und Neustadt am Rübenberge „einer von vier Standorten mit insgesamt sieben berufsbildenden Schulen, an denen so genannte „smart factories“ eingerichtet werden. „Smart factories“ sind dezentrale Lernwerkstätten, die den beteiligten Schulen sowie kleinen und mittleren Unternehmen vor Ort die Möglichkeit bieten, sich in einer modernen 4.0-Umgebung fortzubilden und miteinander zu vernetzen. Darüber hinaus sollen Auszubildende bestimmter gewerblich-technischer und kaufmännischer Berufe in und am Modell einer „smart factory“ lernen und sich das Thema 4.0 in all seinen Facetten erschließen können“. Die beteiligten Goslarer Schulen – die BBS Goslar-Bassgeige/Seesen und die BBS Goslar -Am Stadtgarten-, „zeigen in der Zusammenarbeit einer gewerblichen und einer kaufmännischen Schule  sowie der Kooperation mit den regionalen Unternehmen und der Industrie- und Handelskammer vor Ort, dass sich die Herausforderungen der Zukunft nur gemeinsam in vernetzten Strukturen bewältigen lassen. Die beiden Schulen werden zusätzlich auch finanziell durch den Landkreis Goslar als ihren Schulträger unterstützt.

„Die Erfahrungen, die die vier Standorte bei der Einrichtung der „smart factories“ machen, sollen anderen Standorten durch Fortbildung, Beratung und die Erarbeitung von Unterrichtsmaterialien frühzeitig zugänglich gemacht werden.“

Weitere Informationen erhalten Sie hier auf dem Niedersächsischen Bildungsserver und in dieser Presseinformation des Niedersächsischen Kultusministeriums.